Manuela Schwesig unterzeichnet Leitsätze für "NEUE Vereinbarkeit" von Familie und Beruf

[Impressionen der Veranstaltung. Begrüßung durch Manuela Schwesig. Podium mit den Veranstaltungsteilnehmern.]

"Auf dem Vereinbarkeitskonvent "Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit" haben Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Iris Gleicke, parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und die Spitzen von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden das gleichnamige Memorandum vorgestellt. Darin haben sich die Partner aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf zehn Leitsätze verständigt. Es geht um die Bereiche Kinderbetreuung, Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Ziel ist die Modernisierung der Arbeitskultur hin zu einer flexibleren und familienfreundlichen Arbeitszeitgestaltung für Frauen und Männer."

"Viele Familien haben das Gefühl, Männer und Frauen, dass sie sich den Bedürfnissen der Arbeitswelt unterordnen müssen und dass ihre Bedürfnisse, für die kleinen Kinder da zu sein, oder für die pflegebedürftige Mutter, nicht so stark berücksichtigt werden und das wollen wir gemeinsam verändern. Zum einen durch Gesetze, die wir auf den Weg gebracht heben, zum Beispiel das neue ElterngeldPlus, hilft Beruf und Familie besser zu vereinbaren, auch die Familienpflegezeit, bei pflegebedürftigen Angehörigen. Wir wollen weiter machen mit dem Kita-Ausbau. Aber auch in der Arbeitswelt muss sich etwas ändern. Das geht nicht alleine durch Gesetze und Geld, sondern es muss sich auch unsere Arbeitswelt verändern. Zeit für Familie muss auch eine Zeit sein, die in der beruflichen Welt wertgeschätzt wird."  

[Impressionen der Veranstaltung.]

"Das starre Konzept: 8 Stunden arbeiten. Wir kommen morgens um acht Uhr ins Unternehmen und sind nachmittags um halb fünf wieder auf dem Weg nach Hause. Das wird in dieser, von uns gewünschten Arbeitswelt – Vereinbarkeit von Familie und Beruf – wahrscheinlich nicht aufgelöst, aber doch sehr stark ausfransen und viel, viel mehr verschiedene andere Möglichkeiten zulassen müssen in Zukunft."